Fallstudie: Teamentwicklung

Ausgangssituation: Ein Team leidet seit längerem an einer Vielzahl von Problemen bzw. Konflikten. Wen auch immer man fragt, bekommt man als Antwort völlig andere Facetten benannt. Offensichtlich überlagern sich gleich mehrere Themen und dem Team fehlt es an Gelegenheiten zur Reflexion sowie an Kompetenz, Kommunikationsmuster zu erkennen und aufzulösen. Es ist schwer möglich, überhaupt einen Termin für Workshop zu finden.

Unsere Intervention: Zunächst einmal ging es darum, das Netz an Problemen zu lichten und zu sortieren. Wichtig dabei war, dass alle Teilnehmer verstehen, was andere als problematisch sehen – unabhängig von der eigenen Sicht. Dafür braucht es Zeit. Das muss der Moderator vorab besprechen und klarstellen.

Solche Situationen sind auch gut geeignet, als Moderator zu erläutern, wie durch ungeeignete Kommunikationsmuster und Denkmodelle Frustrationen, innerlicher Rückzug einzelner usw. entstehen und schrittweise eskalieren zum Konflikt. Erst danach ist möglich, sich der Klärungsarbeit zu den einzelnen Themen / Problemen zuzuwenden.