Fallstudie: Einen Veränderungsprozess (systemisch) planen

Ausgangssituation: Ein Unternehmen mit 1.500 Mitarbeitern ist aufgrund äußerer Entwicklungen damit konfrontiert, seine Kosten zu reduzieren. Der Weg geht über eine Reorganisation der Geschäftsprozesse. Bei Mitarbeitern und vielen Führungskräften gibt es wenig Kenntnisse über Geschäftsprozessmanagement, Ängste über Personalabbau sind sehr präsent, die interne Kommunikation ist schwach entwickelt, weshalb informelle Kanäle eine sehr große Bedeutung haben.

Unsere erste Intervention: In einem Workshop wird einem kleinen Kreis von Personen, die im bevorstehenden Veränderungsprozess eine wichtige Rolle spielen werden, zunächst Basiswissen über Veränderungen (Change Management) vermittelt. Weiter wird gemeinsam die Organisationskultur analysiert, um ein gemeinsam geteiltes Bild von Notwendigkeiten zu bekommen.

Weitere Interventionen: Mit verschiedenen Methoden (z.B. Zielgruppen für die Veränderungskommunikation, sprachliche Bilder, Festlegung von organisationskulturellen Zielen, Stolperstein-Inventar) und natürlich Projektmanagement werden die wichtigsten Aktivitäten langfristig geplant und in geeigneten Übersichten / Diagrammen nachvollziehbar für viele dargestellt. Von vorneherein betonen wir die Notwendigkeit, begleitend zum Veränderungsprozess die Entwicklungen wahrzunehmen und Planungen ggf. jederzeit anzupassen. Soweit erforderlich weisen wir auch auf Eigenheiten von Beteiligungsorientierten Veränderungsprozessen hin: Organisationen sind keine Maschinen. Damit sich eine Organisation verändert, ist viel Klärungs- und Überzeugungsarbeit nötig.