Der Unternehmensnachfolge-Würfel

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Wir unterscheiden bei Unternehmensnachfolge drei Dimensionen: die faktische, die organisationale und die systemische. Zumeist wird nur die faktische in Betracht gezogen. Inhaber-geführte Unternehmen stehen irgendwann einmal vor der Situation der Unternehmensnachfolge. Regelmäßig irritiert uns, wenn darüber einseitig gesprochen und geschrieben … Weiterlesen

Fallstudie: Einen Veränderungsprozess (systemisch) planen

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Ausgangssituation: Ein Unternehmen mit 1.500 Mitarbeitern ist aufgrund äußerer Entwicklungen damit konfrontiert, seine Kosten zu reduzieren. Der Weg geht über eine Reorganisation der Geschäftsprozesse. Bei Mitarbeitern und vielen Führungskräften gibt es wenig Kenntnisse über Geschäftsprozessmanagement, Ängste über Personalabbau sind sehr … Weiterlesen

Die Leistungsfähigkeit eines Teams beschreiben

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Ein Gedankenspiel. Wenn „IQ“ die Leistungsfähigkeit des Einzelnen beschreibt, dann sollte die Leistungsfähigkeit des Teams („TeamIQ“) sich irgendwie aus den IQs seiner Mitglieder ergeben. Gedankenspielerisch notiere ich (wobei Mk für das k-te Mitglied des Teams stehe): TeamIQ = [ IQ … Weiterlesen

Das Mißverständnis Moderation: Gesprächsleitung oder Prozessbegleitung?

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Der Begriff „Moderation“ begegnet uns im Arbeitsalltag  (die Freizeit mit ihren Moderatoren für TV-Shows, Fußballspiele und Radiosendungen lassen wir hier einmal beiseite.) recht häufig. Allerdings wird so ziemlich viel darunter subsumiert. Versuchen wir, etwas zu sortieren. Da gibt es den … Weiterlesen

Vom 4:0 zum 4:4

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Jogis Mannen haben gegen die Schweden 4:4 verloren. Das Wie ist symptomatisch für eine Entwicklung, die schon seit ca. einem Jahr zu beobachten ist. Auf phasenweise Stärke folgen unglaubliche Einbrüche. Die häufigste Reaktion (u.a. von den drei Honoratioren des FCB) … Weiterlesen

FC Bayern: Mehr desselben vs. Neuanfang

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Die Bayern haben nun also alles verpasst… das Triple, das Double und am bittersten den Heimsieg im Champions-League-Finale. Jeder wohlmeinende Beobachter (zu denen ich mich zähle), ist gut beraten, den Bayern Zeit für Trauer und Analyse zu lassen (wollte ich … Weiterlesen

Wie Schnelligkeit zu Langsamkeit führt…

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…ließ sich kürzlich beim Champions-League-Spiel des „kleinen“ FCB (FC Basel 1893, www.fcb.ch) gegen den „großen“ FCB beobachten. Die beiden Außenstürmer Ribery und Robben haben nahezu das gleiche stereotype Muster: Ball annehmen, orientieren, sprinten, festdribbeln, zum Mitspieler quer oder zurück passen. … Weiterlesen

Herr Papandreou hat den Hebel gefunden – Chapeau!

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Europas Staaten haben in einem beispiellosen Kraftakt ein Rettungspaket für Griechenland geschnürt. Schuldenschnitt und Geldzuweisungen gegen Defizitabbau. Wochen- und Monatelang schienen alle Beteiligten in einem Kreislauf gefangen. Dieser sah in etwa so aus. Troika: Geldüberweisung nur gegen Konsolidierungsfortschritte ==> Griechische … Weiterlesen

Trainerwechsel

Die deutsche Fussball-Bundesliga im April 2011: Trainer A wechselt nach X, von dort wechselt Trainer B nach Y. Trainer C macht mit seinem Team ein entscheidendes Spiel bei seinem zukünftigen Verein. Man kann das bejammern (machen wir nicht), man sich auch wundern (machen wir: z.B. über Felix Magath, der sich in die Situation begibt, ohne Pause von einer würdelosen Schlammschlacht in den Abstiegsstrudel zu wechseln. Wie schafft der das bloß… mental und so?). Man kann sich auch der Frage zuwenden, ob denn solche Trainerwechsel „etwas bringen“ und vor allem warum.

In einem Team (System) von Profi-Fußballern ist der Trainer nicht nur ein Systemelement, sondern eine Schlüsselfigur, dessen Rolle in den letzten Jahren wahrnehmbar gewachsen ist. Diese Schlüsselfigur bestimmt sehr wesentlich die Beziehungen innerhalb des Teams, durch seine Trainings- und Spielphilosophie ebenso wie durch seine Kommunikation. Zur Klarstellung: Das gilt ebenso für die wortkargen Trainer – denn es ist ja nicht möglich, nicht zu kommunizieren (wie schon Paul Waczlawik erörterte). Wird aus diesem System der Trainer entfernt, dann ist das eine erhebliche Veränderung. War für die anderen Systemelemente (Spieler) die Beziehung problematisch oder gelingt es, den Trainer als Verursacher der jeweiligen Misere zu positionieren, dann kann durchaus erhebliche Energie frei werden, zumindest kurzfristig. Erklären lässt sich dieser Effekt mittels  einer Energieformel für Veränderungen, die auch für andere Veränderungen nutzbar ist:

Veränderungsenergie = Unzufriedenheit mit dem Status quo (Tabellensituation) * Attraktivität des Ziels (konkreter Tabellenplatz) * ein erster Schritt (Trainerwechsel).

Hieran dürfte auch deutlich werden, dass die so erzeugte Energie nur kurzlebig ist. Es sei denn, es gelingen weitere und vor allem nachhaltige Veränderungen im System.

Was lässt sich daraus für Teams und Teamentwicklung ableiten? Ein „Trainerwechsel“ – allgemeiner: ein Auswechseln von Schlüsselpersonen – bringt nur dann etwas, wenn weitere Dinge im System geändert werde. Der im Fußball zuweilen zu beobachtende Energieschub dürfte in der Arbeitswelt vernachlässigbar sein, weil diese wesentlich langsamer „tickt“ als der Profifußball.