Was ist eigentlich „prozessorientierte Unternehmensführung“?

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Prozessmanagement kann eine Organisation gleichzeitig steuerbar und permanent veränderungsfähig machen. Notwendig dafür ist ein Wechsel weg von der funktionsorientierten hin zur prozessorientierten Unternehmensführung. Ein Unternehmen, das nach diesem Prinzip organisiert ist, stellt seine Geschäftsprozesse in den Mittelpunkt allen Managements. Damit … Weiterlesen

Was ist eigentlich „Prozessmanagement“?

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Diese Frage stellte mir kürzlich ein Teilnehmer in einem von mir gestalteten Workshop. Relevant ist diese Frage schon deshalb, weil in unserer (Management-) Sprache der Begriff „Prozess“ geradezu inflationär und mit unterschiedlichen Bedeutungen auftaucht. Man redet davon, Prozesse zu optimieren … Weiterlesen

Entscheiden durch Nichtentscheiden

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In Besprechungen unserer Klienten fällt mir häufig ein erstaunlicher Umgang mit Entscheidungen auf. Dabei beobachte ich besonders häufig drei Fallen. A. Die betreffende Gruppe achtet wenig auf Präzision und Abgrenzung bei dem, was sie beschließt. Dazu werden häufig Begriffe verwendet, … Weiterlesen

Von Krisen und Fehlern

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Eine meiner wertvollsten Erfahrungen als Triathlet ist die: Bei einer Langdistanz kommt auf JEDEN Fall eine Krise, kommen mehrere Krisen (z.B. Leistungsabfälle, Krämpfe, Schmerzen, Dehydrierung, Radpannen, nicht eingehaltener Ernährungsplan, …). Das ist absolut sicher, trifft jeden. Es kommt ausschließlich darauf … Weiterlesen

Rückblick auf die vergangene Saison der Fußball-Bundesliga

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Was war das bemerkenswerteste an dieser BL-Saison? Mit dem nunmehrigen Abstand lässt sich darauf vielleicht eine gute Antwort finden. Waren es die Trainerwechsel, die Meisterschaft der Borussia aus Dortmund, die Nichtmeisterschaft des FCB, der Erfolg vieler junger Spieler…? Für mich … Weiterlesen

Das Unternehmen ohne Konzept ODER kein Konzept zu haben ist auch eines

Es geht – mal wieder – um den FC Bayern. Ja, genau den, der unbedingt Manuel Neuer, den derzeit besten deutschen Torhüter, verpflichten will. Es ist eigentlich wie immer: Die besten deutschen Spieler werden wild zusammen gekauft und dem jeweils aktuellen Trainer vorgesetzt… Nach einer Weile tritt Ernüchterung ein, weil die Leistungen weit unter den Erwartungen bleiben.

Der Irrtum des FCB liegt darin, die Summe der Qualität der Spieler mit dem Potenzial des Teams gleich zu setzen. Verwundern kann nur, wie fest verankert dieser Irrtum in der Unternehmenskultur des FCB ist. Dabei macht es doch mittlerweile die halbe Bundesliga vor:  Eine langfristig angelegte Personalstrategie, ausgerichtet auf Spielsystem, Teamfokussierung und dazu passende Sportdirektoren und Trainer. Diese Trainer haben dann 1-2 Jahre Zeit, ein Team zu entwickeln. Diese Trainer entscheiden selbstredend  bei der Personalauswahl kooperativ mit.

Nur die Bayern machen weiter wie bisher. Einen interessanten Ausnahmefall vom starren FCB-Prinzip wollen wir jedoch nicht verschweigen, ich meine Frank Ribery. Verpflichtet in einer kurzzeitigen Real-Madrid-Nachahmungsmanie. (Zur Erinnerung: Das ist der Verein, dessen Personalstrategie jahrelang darin bestand, jeweils immer Sommer genau einen den Trikotverkauf ankurbelnden Weltstar zu verpflichten unter Ausblendung jeglicher sportlichen Sinnfälligkeit.) Herr Ribery kam nicht aus der Bundesliga. Ansonsten aber erfüllt er alle Bedingungen: Eine hohe individuelle Qualität, passt er überhaupt nicht ins Spielsystem des L. v. Gaal. So verlangsamt er das Spiel mit Dribblings in Situationen nach Balleroberung oder sucht Mann-gegen-Mann-Situationen in Phasen, wo es um Dominanz geht.

Lieber Manuel Neuer: Sie sind ein bewundernswerter Torhüter, ich bekenne ein Fan von Ihnen zu sein. Bitte gehen Sie nicht zum FCB! Oder wie sehen Sie das?

Rangnick vs. Hopp – Nicht so viele Wellen bitte

Ralf Rangnick ist nicht mehr Trainer der TSG 1899 Hoffenheim. Dazu hat mittlerweile nahezu jedes Sport interessierte Medium einen Kommentar abgegeben. Viele Kommentatoren schwingen die „Moralkeule“. Ich möchte einen Blick darauf wagen, was aus der Perspektive der Organisationsentwicklung passiert ist.

1. Eine Organisation verhält sich konsequent gemäß der selbst gewählten strategischen Positionierung – nämlich ein „Ausbildungsverein“ zu sein, also sich auf die Suche und Ausbildung junger Spieler mit Perspektive zu fokussieren und dieses dann gegen eine relevante Ablösesumme abzugeben.

2. Ein Verein der Bundesliga tut genau das, was Bundesliga und öffentliche Meinung erwarten: wirtschaftlich vernünftig zu agieren, keine Überschuldung zuzulassen oder sich auf Dauer von Mäzenen abhängig zu machen (wie dies in der Premier League üblich ist).

3. Eine Führungskraft und eine Organisation trennen sich, weil ihre Ziele nicht übereinstimmen.

4. Die Beteiligten haben konsquent entschieden.