Fallstudie: Prozessreorganisation und Training zum IT-Notfallmanagement

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Ausgangssituation: Es gibt zwar einen dokumentierten Geschäftsprozess zum IT-Notfallmanagement, der jedoch in der Praxis nicht gelebt wird. Immer wieder zeigt sich, dass einzelne Mitarbeiter ausschließlich auf der Basis ihrer eigenen Erfahrungen und unter Zugriff auf ihr persönliches Kollegen-Netzwerk bauen. Abgeschlossene … Weiterlesen

Warum tun wir uns so schwer mit Veränderungen?

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Die Auflistung von Veränderungsbedarf in einer Organisation ist ein leichte Übung. Entscheidend ist jedoch: Warum tun wir uns so schwer mit Veränderungen? Es gibt eine Menge kreativer Methoden, mit denen sich Veränderungsbedarf für ein Unternehmen identifizieren lassen. Manche sind eher … Weiterlesen

Führungskultur verändern

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Die 2-tägige Klauser der Führungskräfte endet mit zwei Ergebnissen: Wir leben kooperative Führung. Wir reden nicht nur, sondern lassen uns auch daran messen. Alsbald bringt die Personalentwicklerin im Führungskreis den Vorschlag eines Führungskräftefeedbacks ein. Einige Reaktionen: „So war das gar … Weiterlesen

Lernen: Fixierung auf Schwächen oder auf Stärken

 

„Man lernt herzlich wenig über Erfolg, wenn man Misserfolge studiert. Dennoch ist diese Erkenntnis bisher kaum in das kollektive Bewusstsein durchgedrungen, und wir neigen noch immer dazu, unzufriedene Kunden zu studieren, um etwas über zufriedene Kunden zu lernen.“
Dieses Aussage ist ein Zitat aus dem Buch  Ja-aber was, wenn alles klappt? von Berthold Gunster.

Lernen von Olympia

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Olympia ist vorbei, die Analysen für unser Land pendeln zwischen Enttäuschung (über das Abschneiden einzelner Sportarten) und Zufriedenheit (über die doch beachtliche Medaillenzahl). Für mich beeindruckend war wieder einmal die Wirkung von Innovationen. Es gibt Sportarten, in denen über Traineraustausch, … Weiterlesen

Über Ziele und Wege

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Am Wochenende war Ironmain auf Hawaii. Folglich begann heute meine Vorbereitung auf den Triathlon-Sommer 2012. Beim Grübeln über Ziele habe ich wieder etwas gelernt über mich. Der erste Gedanke war, einfach ein bißchen schneller zu sein als in diesem Sommer. … Weiterlesen

Von Krisen und Fehlern

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Eine meiner wertvollsten Erfahrungen als Triathlet ist die: Bei einer Langdistanz kommt auf JEDEN Fall eine Krise, kommen mehrere Krisen (z.B. Leistungsabfälle, Krämpfe, Schmerzen, Dehydrierung, Radpannen, nicht eingehaltener Ernährungsplan, …). Das ist absolut sicher, trifft jeden. Es kommt ausschließlich darauf … Weiterlesen

Ver-lernen

Jürgen Klopp macht es. Thomas Tuchel macht es. Jogi Löw macht es. Sie alle setzen auf sehr junge Spieler in ihren Teams. Die Ränge 1 und 2 in der aktuellen Bundesligatabelle sind der Beweis, dass dies nicht falsch sein kann. (Über Jogi Löw, den obersten Personalentwickler der Nation, reden wir gar nicht erst.) Gibt es einen Zusammenhang zwischen einem niedrigen Durchschnittsalter des Teams und Erfolg?

In den letzten Jahren war der Profi-Fußball von gewaltigen spielkulturellen Weiterentwicklungen geprägt. Diese erfordern von allen Spielern, unabhängig von ihrer Position auf dem Platz, eine hohe Laufbereitschaft, das Übernehmen sowohl defensiver wie offensiver Aufgaben und die kreative Umsetzung eines vom Trainer sehr detailliert vorgegebenen taktischen Konzepts. Sichtbares Zeichen dessen ist u.a., dass bei auffallend vielen Mannschaften der Trainer der größte Star im Team ist.

Älteren Spielern fällt es vielfach schwer, diese Entwicklung kompromisslos mitzugehen. Was ihnen im Wege steht, sind – auch wenn es zunächst absurd klingen mag – ihre Erfahrung, ihr Wissen um Taktik, ihr spielkulturelles Verständnis, ihre ganze fußballerische Sozialisation. All diese Dinge hindern sie am Neu-lernen. Der Punkt ist: Sie bekommen die Balance nicht hin zwischen Ver-Lernen und Nutzung ihres früher erlernten Know-hows. Fritz B. Simon merkte dazu an: „Wissen ist ein anderes Wort für Lernbehinderung geworden… Solange ich glaube, dass ich weiß, muss ich ja nichts mehr lernen.“ Junge Spieler haben schlicht keine Erfahrungen, die sie am Lernen hindern können. Zudem ist ihr außerordentlicher Respekt vor Expertise und Führungsqualität ihres Trainers ein fruchtbarer Boden für die kreative Umsetzung aller Vorgaben des Trainers.

Was lässt sich daraus lernen, insbesondere im Hinblick auf unsere eigene Person (ich bin nun mal so alt wie ich bin) oder ganze Organisationen? Wenn wir lernen, unseren Erfahrungen gegenüber skeptisch zu sein, bereit sind, sie hier und jetzt und sofort zu ver-lernen, dann ist Lernen neu möglich. Eine Person / Organisation, die über diese Fähigkeit verfügt, wird kreativ, innovativ, wettbewerbsfähig, veränderungsfähig und erfolgreich sein.

Lernen im Moment des Triumphes

Wir waren dabei! Wir werden es noch unseren Enkeln berichten: Deutschland hat England 2010 im WM-Achtelfinale mit 4:1 besiegt. Und das ohne Elfmeterschießen. Sogar Günter Netzer war gelöst und hat geschmunzelt, mehrfach (!) – gibt es eine größere Respektsbezeugung?

Besonders bemerkenswert fand ich, dass auch im Moment des großen Triumphs in Interviewaussagen von Spielern und Trainer neben der Freude auch eine bodenhaftende Analyse ihren Platz hatte.

Yogi Löw prägt eine beispielhafte Lernkultur. Im Moment der Niederlage nicht alles verdammen, sondern die Defizite personenbezogen genau benennen ohne die Spieler zu verunsichern. Im Moment des Erfolges steht neben der Freude der differenzierte Blick auf Gelungenes und Nichtgelungenes.